Jan 16: Kurze Reanimation
Die Domain dasDickeUetli.ch ist zwar schon eine Weile reserviert, doch bisher hatte ich noch keine Muße, Webspace, Blogsoftware und Inhalt damit zu verbinden. Daher muss ich nochmal dieses Blog bemühen, um an einem Gewinnspiel vom MC Winkel teilzunehmen. Dabei kann man einen iMac gewinnen, der vom TECHDEPOT gesponsert wird. Zum Glück habe ich gerade diese Woche ein Foto von meinem Arbeitsplatz gemacht (und ich meine jetzt wirklich Arbeitsplatz, also den Platz, an dem ich arbeite, nicht meinen PC-Schreibtisch daheim).
Kurze Geschichte zu dem Foto: Ich befinde mich ja nun in der Schweiz und hier begegnet man uns Deutschen mit einem bunten Mix aus Bewunderung und Verachtung. Den wunderschönen Schal mit der Aufschrift "DEUTSCHLAND" habe ich von einem Kollegen geerbt, der ebenfalls aus Deutschland stammt. Er (der Schal, nicht der Kollege) ist nicht nur optisch ein wahres Bijoux, sondern auch die klare Aussage entspricht sicherlich voll und ganz meiner politischen Einstellung:

Nein, im Ernst: Der Schal ist nicht schön, aber ein Geschenk. Ich kann ihn also nicht einfach entsorgen, sondern muss ihn in Ehren halten. Bisher habe ich ihn einfach an meinem Platz liegen gehabt, mit dem Effekt, dass etwa dreimal am Tag ein eingeborener Kollege meine Schultern damit dekoriert hat (dazu kam stets noch der Hut, der zwischen den beiden Monitoren zu sehen ist). Dessen wurde ich schnell überdrüssig, so dass ich den Schal mit Klebeband an meinem Schreibtisch befestigte, um Fakten sowie klare Aussagen zu schaffen.
Drei kleine technische Details noch: Das Foto ist ein schönes Beispiel dafür, dass auf Grafiken, die man in seinen Facebook-Account hochgeladen hat, locker auch ohne jegliche Login-Daten zugegriffen werden kann (wer einen Facebook-Zugang hat, kann übrigens auch den gesamten zu dem Bild gehörenden Beitrag lesen). Passend zum Gewinnspiel steht auch ein Mac-Rechner vor meinem Platz, der allerdings ein ungenutztes Dasein fristet. Und mir gefällt sehr gut dieser analoge Desktop, der ebenfalls am Wettbewerb teilnimmt.
Das war's schon.
Schöne Grüße aus Bernd
(oder wie der Ort hier heisst).
Kurze Geschichte zu dem Foto: Ich befinde mich ja nun in der Schweiz und hier begegnet man uns Deutschen mit einem bunten Mix aus Bewunderung und Verachtung. Den wunderschönen Schal mit der Aufschrift "DEUTSCHLAND" habe ich von einem Kollegen geerbt, der ebenfalls aus Deutschland stammt. Er (der Schal, nicht der Kollege) ist nicht nur optisch ein wahres Bijoux, sondern auch die klare Aussage entspricht sicherlich voll und ganz meiner politischen Einstellung:

Nein, im Ernst: Der Schal ist nicht schön, aber ein Geschenk. Ich kann ihn also nicht einfach entsorgen, sondern muss ihn in Ehren halten. Bisher habe ich ihn einfach an meinem Platz liegen gehabt, mit dem Effekt, dass etwa dreimal am Tag ein eingeborener Kollege meine Schultern damit dekoriert hat (dazu kam stets noch der Hut, der zwischen den beiden Monitoren zu sehen ist). Dessen wurde ich schnell überdrüssig, so dass ich den Schal mit Klebeband an meinem Schreibtisch befestigte, um Fakten sowie klare Aussagen zu schaffen.
Drei kleine technische Details noch: Das Foto ist ein schönes Beispiel dafür, dass auf Grafiken, die man in seinen Facebook-Account hochgeladen hat, locker auch ohne jegliche Login-Daten zugegriffen werden kann (wer einen Facebook-Zugang hat, kann übrigens auch den gesamten zu dem Bild gehörenden Beitrag lesen). Passend zum Gewinnspiel steht auch ein Mac-Rechner vor meinem Platz, der allerdings ein ungenutztes Dasein fristet. Und mir gefällt sehr gut dieser analoge Desktop, der ebenfalls am Wettbewerb teilnimmt.
Das war's schon.
Schöne Grüße aus Bernd
(oder wie der Ort hier heisst).
Okt 24: Druck machen
Man kann ja über Neubauten sagen, was man will. Zum Beispiel dass Hochhaussiedlungen ein Schandfleck in der Landschaft sind. Aber sie verfügen über relativ moderne Technik. Und so hat man etwa unter der Dusche nie Probleme mit dem Wasserdruck.
In Altbauten, die saniert wurden, ist es ja oft eher so, dass man unter Dusche steht und denkt: "Wenn da jetzt etwas mehr Wasser pro Zeiteinheit rauskäme, dann könnte die Seife sogar wieder von meine Haut runtergewaschen statt nur sanft umspült werden."
Und man hat aus der 13. Etage einen grandiosen Ausblick. Vielleicht nur auf weitere Hochhäuser, in meinem Fall aber auch auf einige Alpengipfel.
In Altbauten, die saniert wurden, ist es ja oft eher so, dass man unter Dusche steht und denkt: "Wenn da jetzt etwas mehr Wasser pro Zeiteinheit rauskäme, dann könnte die Seife sogar wieder von meine Haut runtergewaschen statt nur sanft umspült werden."
Und man hat aus der 13. Etage einen grandiosen Ausblick. Vielleicht nur auf weitere Hochhäuser, in meinem Fall aber auch auf einige Alpengipfel.
Okt 24: Im siebten Himmel
Ich wohne in den Wolken! Jedenfalls bin ich gerade aufgestanden und kann nix sehen, wenn ich aus dem Fenster schaue. Totale Suppe da draussen.
Nebel ist das aber nicht. Denn ich wohne im 13. Stockwerk und so hoch über dem Boden heisst das nicht mehr Nebel, sondern Wolken! Ich muss wohl akzeptieren, dass ich in den Bergen lebe und damit in direkter Angrenzung zum Himmel.
Schade, ich hätte heute Morgen lieber den grandiosen Ausblick auf die Alpen genossen.
Nebel ist das aber nicht. Denn ich wohne im 13. Stockwerk und so hoch über dem Boden heisst das nicht mehr Nebel, sondern Wolken! Ich muss wohl akzeptieren, dass ich in den Bergen lebe und damit in direkter Angrenzung zum Himmel.
Schade, ich hätte heute Morgen lieber den grandiosen Ausblick auf die Alpen genossen.
Okt 23: Schweizer Eigentümlichkeiten - äh, Spezialitäten!
Gerade eben probiert und für Igitt befunden: Vermicelles.
Und ich befürchte, es lag nicht daran, dass es ein Produkt aus der Kühlzone des Migros war. Sondern einfach grundsätzlich am Rezept.
Und ich befürchte, es lag nicht daran, dass es ein Produkt aus der Kühlzone des Migros war. Sondern einfach grundsätzlich am Rezept.
Okt 23: Ich bin Ausländer!
Gerade eben habe ich bei der Fremdenpolizei meinen Schweizer "Ausländerausweis" abgeholt. Sowas habe ich noch nie besessen. Allerdings war das Ganze extrem unkompliziert und die Stadt Bern gibt einem auch einige Willkommensgeschenke dazu. Unter anderem einen Gutschein, mit dem man umsonst 7 Tage lang die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen darf.
Das Ding hätte ich gebraucht, als ich während meiner Zimmersuche - mehr oder weniger aus Versehen - schwarz gefahren bin und erwischt wurde! (Eigentlich war nur die Zeit zu knapp, noch ein Ticket zu kaufen, wenn ich die nächste Bahn erreichen wollte, und damals dachte ich mir: "Ach, in Bern kontrollieren die doch nicht!" - Pustekuchen, Alter!)
Das Ding hätte ich gebraucht, als ich während meiner Zimmersuche - mehr oder weniger aus Versehen - schwarz gefahren bin und erwischt wurde! (Eigentlich war nur die Zeit zu knapp, noch ein Ticket zu kaufen, wenn ich die nächste Bahn erreichen wollte, und damals dachte ich mir: "Ach, in Bern kontrollieren die doch nicht!" - Pustekuchen, Alter!)
Okt 22: Hier ist die Welt noch in Ordnung!
Denn in der Schweiz, da wird das Rechtsfahrgebot ernst genommen. Auch auf Autobahnen. Während in Deutschland jeder PKW-Fahrer, dessen Kiste knapp über 60 km/h schafft, denkt: "Klar ist die ganze Strasse frei - aber rechts dürfen doch nur LKW fahren!" und dann konsequent links oder in der Mitte rumtuckert, kann man in der Schweiz wie Perlen auf einer Schnur aufgereihte Fahrzeuge sehen, die trotz leerer linker Spur mit ihren maximal zulässigen 120 km/h auf der rechten Spur dahineilen.
Ausserdem grüssen sich die Leute hier auf der Strasse. Wildfremde Menschen. Und zwar auch die kleinen Immigrantenkinder bei mir im Quartier! Die grüssen die alten Leute, die auf der Bank am Wegesrand sitzen, und mich auch - eigentlich grüsst jeder jeden, wenn man sich über den Weg läuft. Ganz schön anstrengend.
Und ein Frisörbesuch kostet 33 Franken, das sind umgerechnet etwa 20 Euro. Das ist übrigens der Preis für einen Herrenschnitt bei einem Frisör weit draussen, ohne Waschen! Man kann also davon ausgehen, dass hier in Bern eine Frisörin nicht mit einem Stundenlohn von 3,50 bis 4,50 Euro nach Hause gehen muss, so wie es in Deutschland sowohl in den neuen als auch in den alten Bundesländern vorkommen kann. Geiz ist nämlich nicht geil, sondern nur Arsch. Merk Dir das!
Ausserdem grüssen sich die Leute hier auf der Strasse. Wildfremde Menschen. Und zwar auch die kleinen Immigrantenkinder bei mir im Quartier! Die grüssen die alten Leute, die auf der Bank am Wegesrand sitzen, und mich auch - eigentlich grüsst jeder jeden, wenn man sich über den Weg läuft. Ganz schön anstrengend.
Und ein Frisörbesuch kostet 33 Franken, das sind umgerechnet etwa 20 Euro. Das ist übrigens der Preis für einen Herrenschnitt bei einem Frisör weit draussen, ohne Waschen! Man kann also davon ausgehen, dass hier in Bern eine Frisörin nicht mit einem Stundenlohn von 3,50 bis 4,50 Euro nach Hause gehen muss, so wie es in Deutschland sowohl in den neuen als auch in den alten Bundesländern vorkommen kann. Geiz ist nämlich nicht geil, sondern nur Arsch. Merk Dir das!
Okt 22: Guck mal da, eine Kuh!
Heute bin ich dann endgültig nach Bern übergesiedelt. Die letzte Etappe meiner Auswanderung führte von Ulm nach Bern, wobei ich ein paar Kilometer über eine österreichische Autobahn fahren musste. Das kurze Stück gibt's übrigens für günstige 2 Euro Maut.
Die Zollabfertigung bei der Einreise nach der Schweiz war auch recht ereignislos. Ich hatte mir grosses Kopfzerbrechen gemacht, was alles passieren könnte, und wohlweislich schonmal Formular Nr. 18.44 (Veranlagungsantrag für Übersiedlungsgut) ausgefüllt sowie eine schriftliche Liste aller von mir eingeführten Gegenstände angefertigt. Die ist aber doch recht kurz (knapp eine DIN-A4-Seite), weil ich einfach ein moderner Internetnomade bin, und der Schweizer Zollbeamte freute sich offensichtlich derart, mal nicht einen radebrechenden Osteuropäer vor sich zu haben, dass er mich fragte: "Ist das alles?" "Ja, das ist alles was ich mitbringe." "Führen Sie ein privates PKW ein?" "Nein, ich habe einen Mietwagen, der in Bern abgegeben wird." "Na dann - stempel - fahren Sie mal weiter." Zeitaufwand insgesamt: etwa drei Minuten (also, inklusive Anstehen).
Nach der Grenze wollte ich dann eigentlich alle Kühe zählen, die ich bis Bern auf irgendwelchen Wiesen stehen sehe. Da ich aber bereits nach einem Kilometer gefühlten 2.369 Kühen begegnet war, bin ich von dem Plan doch wieder abgerückt.
Direkt hinter dem Haus, in dem ich jetzt wohne, stehen auch nochmal gut 20 Rinder und Kälber. Ich sage denen aber gleich: Ich kann Euch nicht alle streicheln!!
Die Zollabfertigung bei der Einreise nach der Schweiz war auch recht ereignislos. Ich hatte mir grosses Kopfzerbrechen gemacht, was alles passieren könnte, und wohlweislich schonmal Formular Nr. 18.44 (Veranlagungsantrag für Übersiedlungsgut) ausgefüllt sowie eine schriftliche Liste aller von mir eingeführten Gegenstände angefertigt. Die ist aber doch recht kurz (knapp eine DIN-A4-Seite), weil ich einfach ein moderner Internetnomade bin, und der Schweizer Zollbeamte freute sich offensichtlich derart, mal nicht einen radebrechenden Osteuropäer vor sich zu haben, dass er mich fragte: "Ist das alles?" "Ja, das ist alles was ich mitbringe." "Führen Sie ein privates PKW ein?" "Nein, ich habe einen Mietwagen, der in Bern abgegeben wird." "Na dann - stempel - fahren Sie mal weiter." Zeitaufwand insgesamt: etwa drei Minuten (also, inklusive Anstehen).
Nach der Grenze wollte ich dann eigentlich alle Kühe zählen, die ich bis Bern auf irgendwelchen Wiesen stehen sehe. Da ich aber bereits nach einem Kilometer gefühlten 2.369 Kühen begegnet war, bin ich von dem Plan doch wieder abgerückt.
Direkt hinter dem Haus, in dem ich jetzt wohne, stehen auch nochmal gut 20 Rinder und Kälber. Ich sage denen aber gleich: Ich kann Euch nicht alle streicheln!!
Okt 19: Comic Sans
Wow - es gibt tatsächlich ein Unternehmen, das sich traut, in seiner Fernsehwerbung die Schriftart Comic Sans einzusetzen. Das nenne ich mal mutig, Wick MediNait.
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Jüngste Kommentare
Di, 02.03.2010, 11:18
Na, man muss ja im Ausland sein Heimatland ein [...]
Di, 19.01.2010, 02:03
Ja, ich bin ein Meister im [...]
So, 17.01.2010, 12:51
Beeindruckend, dass hier nochmal was kommt!
So, 17.01.2010, 00:17
Hallo. Das mit dem Skifahren hält sich noch in [...]
Di, 12.01.2010, 10:48
oh weija, aber auf andere hochäuser würde ich [...]
Mo, 11.01.2010, 08:20
Sehr schöner Blog! Werde mal öfter hier rein [...]
So, 03.01.2010, 14:07
Ich wünsche Euch allen ein gutes und friedliches [...]
So, 20.12.2009, 14:41
habs grad gesehn. Es greift um sich! Ich frag mich [...]